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30. April 2010

Gefahr durch Hitzschlag bei Hunden!

Ab 20 Grad Celsius wird das Auto zur tödlichen Falle -
Erfolgreiche Aktion "Hund im Backofen" auch 2010!


Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf.

TASSO hatte letztes Jahr die Aufklärungs-Aktion "Hund im Backofen" gestartet, an der sich über 8.000 Menschen beteiligten. Mehr als 600.000 kostenlose Informationskarten zum Verteilen wurden angefordert. Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu informieren. Fordern Sie jetzt unser kostenloses Informationsmaterial mit Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag zum Verteilen an. Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!

© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 30.04.10

20. April 2010

Chip sorgt nicht nur in Europa für Rückkehr entlaufener Tiere

Acht Monate lang reiste Charles, ein braun-getigerter Kater, 2.000 Kilometer von Albuquerque in New Mexiko bis nach Chicago quer durch die USA. Wie er das gemacht hat, bleibt sein Geheimnis. Die Pfoten sind laut Aussagen von Tierärzten jedenfalls in Ordnung. Wahrscheinlicher ist, dass Charles als Schwarzfahrer unterwegs war. Dass es sich tatsächlich um Charles handelt, habe ein Mikrochip unter der Haut des Tieres gezeigt. Dadurch habe auch seine Besitzerin gefunden werden können.

Da die Besitzerin sich den Flug nach Chicago nicht leisten konnte, sprang ein Tierfreund ein, der von dem Fall erfahren hatte und ohnehin nach Albuquerque zu einer Hochzeit reiste. Er brachte Charles wohlbehalten heim.

Quelle: TASSO Newsletter vom 20.04.10

30. Januar 2010

Kaum Identifizierung toter Fundtiere - so können Tierhalter und Städte helfen

Leider werden tote Haustiere trotz vorsorglicher Kennzeichnung durch ihre Besitzer von den Städten und der Abfallwirtschaft beim Auffinden nur in den seltensten Fällen identifiziert, bevor sie entsorgt werden. Für die Besitzer bleibt damit eine lebenslange Ungewissheit, was aus dem geliebten Tier geworden ist. Dabei wäre es so einfach, ein Fundtier nach einer Tätowierungsnummer oder einem Chip abzusuchen und an TASSO zu melden. Oft wissen die Städte gar nicht, dass man ein Tier kennzeichnen und registrieren kann. Aufklärung ist also dringend nötig, damit Tierbesitzer in Zukunft nicht in schmerzhafter Ungewissheit um ihr Tier leben müssen. Kostenlos kann jetzt bei TASSO unter info@tasso.net Informationsmaterial zu dem Thema angefordert und an die Städte und Gemeinden verteilt werden.

Quelle: TASSO-Newsletter vom 30.01.10

23. Januar 2010

Registrierung spart Tierheimen jährlich 10 Millionen EUR Kosten

Laut einer Erhebung kalkuliert ein Tierheim in der Regel 12,- Euro pro Tag für die Unterbringung eines Fundtieres. Die durchschnittliche Verweildauer eines Tieres im Tierheim geben die befragten Tierheime mit mindestens 15 Tagen an. Multipliziert man die oben genannten Kosten eines Tierheims mit der Verweildauer und mit den 52.000 pro Jahr von TASSO zurückvermittelten Ausreißern, bedeutet das, dass jeder, der sein Tier vorsorglich bei TASSO registriert hat, dazu beiträgt, dass deutsche Tierheime allein durch die Registrierung mindestens 9,3 Millionen Euro im Jahr sparen! Ein Mehrwert, der so schnell durch kaum eine andere Maßnahme zu erzielen sein dürfte. Leider ist nur jedes dritte Tier in Deutschland registriert. Wären alle Tiere registriert, bliebe den Besitzern im Verlustfall nicht nur viel Kummer und den Tieren ein längerer Aufenthalt im Tierheim erspart, sondern die Gesamt-Ersparnis für die deutschen Tierheime läge bei jährlich mindestens 30 Millionen EUR.

Quelle: TASSO-Newsletter vom 23.01.10

18. Oktober 2009

2. Adventslauf zu Gunsten von TASSO

Herrchen und Hund laufen für Hunde in Not

Zum zweiten Mal in Folge veranstaltet der EDS e.V. (Endurance & Dog Sports) Nibelungenland am Samstag, 5.12.2009 in Lorsch seinen Wohltätigkeitslauf zu Gunsten von TASSO e.V. Gelaufen werden die Distanzen 2, 5, 10 oder 15 Kilometer. Von jedem gelaufenen Kilometer geht ein Euro in das TASSO-Projekt „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben“. Informationen über Start und Ziel, die Anmeldemodalitäten sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.eds-nibelungenland.de. TASSO bedankt sich schon jetzt bei allen zwei- und vierbeinigen Läufern.

Quelle: TASSO Newsletter vom 12.10.09

29. August 2009

Das schmutzige Geschäft mit der Ware Hund

Das Angebot an jungen Hunden jeder Rasse, Farbe und Größe zu Dumpingpreisen aus unseren Nachbarländern übersteigt die Nachfrage bei weitem und wächst fast monatlich. Dabei kommen die halb verhungerten, ausgemergelten, durch ganz Europa gekarrten und viel zu früh von der Mutter getrennten Tiere nicht mehr nur aus Osteuropa, wie man früher dachte. Belgien und die Niederlande sind jüngst der Umschlagplatz Nummer 1, weil es so viel seriöser klingt. Deutschland ist leider das Hauptabnehmerland für diesen tierschutzwidrigen Handel. Die Massenproduktion der Welpen – überwiegend in Osteuropa – unter schlimmsten Bedingungen, ohne Licht und zusammengepfercht auf engstem Raum kostet in den „Erzeugerländern” nur zirka 30,- Euro pro Tier. In den Abnehmerländern werden die Tiere dann „günstig” für einige hundert Euro angeboten, was meist immer noch weniger als die Hälfte des marktüblichen Preises ist. Die Tiere sind oft nicht geimpft und entwurmt und werden deswegen oft schon mit tödlichen Krankheiten verkauft. Darüber hinaus sind Welpen, die nicht wenigstens 8 Wochen bei ihrer Mutter waren, kaum sozialisiert. Schwere Verhaltensstörungen wie Dauerkläffen, Angstbeißen und Aggressionen sind nur einige der Probleme mit denen sich die neuen Hundebesitzer dann konfrontiert sehen - wenn das Tier die ersten Monate überhaupt überlebt.

TASSO-Tipp: Kaufen Sie keine Hunde im Internet, auf Parkplätzen, auf Märkten oder durch Kleinanzeigen, wenn Sie nicht von der Seriosität der Anbieter überzeugt sind. Der grausame Hundehandel kann nur dann wirkungsvoll gestoppt werden, wenn die unseriösen Händler keine Nachfrage mehr finden. Das heißt, wenn Tierfreunde nur noch zum Züchter oder Tierheim gehen. Alle anderen Wege unterstützen die Massenproduktion Hund ungewollt.

Quelle: TASSO Newsletter vom 26.08.09

11. Juli 2009

Diese Leistung verbirgt sich hinter 12 x 2 Millimeter

Viele Tierhalter haben ihn inzwischen, um ihr Tier gegen Verlust zu schützen. Aber was genau verbirgt sich hinter einem Transponder, auch Chip genannt? Und wie funktioniert er? Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Tier zu kennzeichnen: Die unter Narkose stattfindende Tätowierung oder die Kennzeichnung mittels Transponder. Beide Methoden ermöglichen eine eindeutige Identifizierung eines entlaufenen Tieres, da die Nummern-Zahlenkombination nur einmal vergebenen ist. Die früher gängige Tätowierung wird heute mehr und mehr durch den Mikrochip abgelöst. Dabei wird dem Tier mit einer Spritze ein zirka 12 x 2 Millimeter großer Transponder ins Gewebe in die linke Nackenseite (international normierte Stelle) injiziert. Mit einem Lesegerät, das über den Nacken des Tieres gehalten wird, wird eine Spule im Chip via Radiowellen im Niederfrequenzbereich aktiviert und eine 15-stellige Nummer wird ausgesendet. Der Chip ist entgegen manchen Meinungen harmlos und strahlt nicht. Die Kupferspule ist inaktiv und wird nur dann aktiv, wenn ein Lesegerät angehalten wird. Auch ein Wandern des Chips im Körper des Tieres ist äußerst selten. Schon gar nicht kann der Chip in die Blutbahn oder ins Gehirn gelangen. Die Kennzeichnung durch Chip oder Tätowierung erfolgt beim Tierarzt. Sie ist kostenpflichtig. Die Kennzeichnung ist allerdings wertlos, wenn sie nicht mit den Tier- und Halterdaten in einer zentralen Datenbank kombiniert wird. Erst beides zusammen, Kennzeichnung und Registrierung, ermöglichen die Identifizierung eines Tieres im Verlustfall. Entgegen der Meinung mancher Tierhalter kann man ein Tier allerdings nicht mittels Chip orten. Dazu müsste der Chip ein GPS-System mit eigener Stromversorgung haben, was derzeit technisch nicht möglich ist.

Quelle: TASSO Newsletter vom 09.07.09

26. Juni 2009

Wichtigkeit medizinischer Vorsorge wird oft unterschätzt

Wenn es um die Gesundheit von Haustieren geht, scheint das Internet die Beratung durch den Tierarzt langsam zu verdrängen. Das ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) bei Tierhaltern. Danach ist der Tierarzt nur für jeden zweiten Tierhalter der wichtigste und erste Ansprechpartner. Mit 26 Prozent kommt dem Internet die zweitgrößte Wichtigkeit zu. Das kann verhängnisvolle Folgen haben. So gaben zum Beispiel 63 Prozent der Befragten an, alle notwendigen Impfungen durchgeführt zu haben. Die Realität aber sieht anders aus. Nur die Hälfte aller Hunde und nur ein Drittel aller Katzen sei geimpft, so der bpt. Ein wirksamer Schutz gegen Seuchen ist aber erst bei einer Impfdurchdringung von 70 Prozent gegeben. Die Umfrage ergab ebenfalls, dass die Tierhalter über das Thema Impfen nur unzureichend informiert waren. Jeder Dritte Tierhalter war der Meinung, die Grundimpfung schütze ein ganzes Leben lang, obwohl sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss. Viele Tierärzte sehen einen Teil ihrer Patienten nur alle paar Jahre in der Praxis, weiß die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit den meisten Tierärzten zusammenarbeitet. „Es ist traurig, dass manche Tierhalter ihr Auto scheinbar regelmäßiger warten, als ihr Tier medizinisch untersuchen zu lassen.“, so Andrea Thümmel von TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 25.06.09

31. Mai 2009

Aktion „HUND IM BACKOFEN“: TASSO-Leser forderten über 100.000 Informationskarten an

TASSO freut sich über den riesigen Ansturm von E-Mails und Anrufen von Tierfreunden, die sich bisher aktiv an der TASSO-Aktion „HUND IM BACKOFEN“ beteiligt haben. Über 2.000 Leser unseres Newsletters haben uns schon um die Informationskarten zum Verteilen gebeten. Nur durch die Hilfe unserer Leser können möglichst viele Tierhalter auf die tödlichen Gefahren, die einem Hund im Auto bei Sonneneinstrahlung drohen, hingewiesen werden. Mittlerweile können die Aufklärungskarten in 5 Sprachen (deutsch, holländisch, französisch, spanisch und englisch) kostenlos bei TASSO angefordert werden. Auch Plakate sind erhältlich. TASSO freut sich über eine weiterhin große Resonanz, um möglichst viele Hunde vor einem Hitzetod zu retten.

Fordern Sie hier Ihre kostenlosen Karten oder Plakate (info@tasso.net) zum Verteilen bzw. Aushängen an. Vielleicht retten Sie ja somit ein Tierleben. Bitte geben Sie uns Ihre Postanschrift und die Anzahl der gewünschten Karten und Plakate an.

Quelle: TASSO-Newsletter vom 30.05.09

Junger Hund in Auto an Hitze gestorben

Ein junger Hund ist in Nürnberg Opfer der Hitze und der Nachlässigkeit seines Besitzers geworden. Der Mann hatte den neun Monate alten Labrador-Boxermischling in seinem Wagen zurückgelassen, der mit geschlossenen Scheiben in praller Sonne auf einem Parkplatz stand. Passanten bemerkten das Tier, das verzweifelt mit dem Kopf gegen die Scheiben schlug. Als die Polizei eintraf, versuchte der sichtlich betroffene 26-jährige Hundehalter vergeblich, den Mischling zu reanimieren, wie die Polizei über den Vorfall von Mittwoch berichtete. Das Tier war jedoch bereits gestorben.
Quelle: Donaukurier.de/Nachrichten/Bayern/ ... vom 22.05.09

Um den Hitzschlag zu vermeiden, nützt es auch nichts, die Scheiben ein wenig zu öffnen. Auch im Schatten wird es zu heiß!!! Außerdem wandert die Sonne.

Der Hund darf nicht im Auto bleiben!


17. Mai 2009

Leinenpflicht in Italien

In Städten und Parkanlagen dürfen Hunde nicht mehr frei laufen – Maulkorb sollte immer mitgeführt werden

Hundebesitzer auf dem Weg nach Italien müssen im Reisegepäck nicht nur eine Hundeleine mitführen, sie sollten sie auch verwenden. Zumindest dann, wenn es mit dem Vierbeiner durch Städte oder Parkanlagen geht. Denn seit dem 1. April gilt eine entsprechende Regierungsverordnung.

Wie die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ berichtet, dürfe die Leine sogar nur eineinhalb Meter lang sein, ausziehbare Leinen müssten sich nach dieser Distanz einrasten lassen. Um Hundeangriffe auf Menschen und andere Tiere zu verringern, sei auch das Mitführen eines Maulkorbs Pflicht. Eine generelle Maulkorbpflicht gebe es zwar nicht – sollte es aber zu Zwischenfällen kommen, trage der anwesende Hundehalter die volle Verantwortung. Zur Vermeidung berühmt-berüchtigter „Tretminen“ ist nach dem Bericht des Blatts auch die Beseitigung des Hundekots gesetzlich vorgeschrieben. Wie und durch wen die neuen Regeln überprüft werden, ist aber offenbar noch unklar. Das gilt auch für die Höhe des Bußgelds, das bei Verstößen fällig wird.

Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. sieht die neuen Vorschriften mit gemischten Gefühlen: „Hinsichtlich der geforderten Beseitigung von Hundehäufchen habe ich ein gewisses Verständnis für eine gesetzlich Regelung. Beim generellen Leinenzwang in Städten und Parks und dem grundsätzlichen Mitnehmen eines Maulkorbs ist man aber deutlich über das Ziel hinaus geschossen. Ein Leinenzwang allein verhindert noch lange keinen Beißvorfall. Denn meist ist das Problem am anderen Ende der Leine zu finden.“

Quelle: TASSO Newsletter vom 24.04.09

12. Mai 2009

Hunde allein im Auto: Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur droht der Tod

Man hört sie zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue - die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden wie erst jüngst wieder ein Fall im Europapark zeigte. Ein Mann hat seine 3 Hunde den ganzen Tag im verschlossenen Auto zurückgelassen, die man später tot und zusammengekrümmt fand. „Wann wird auch der letzte Tierhalter endlich verstehen, dass ein Hund die Wärme nicht wie wir Menschen durch Schwitzen ausgleichen kann!“, so Dennis Schiffer von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Ab zirka 20 Grad Celsius Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem verschlossenen Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen, da sich das Auto auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizt. Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?

- Verständigen Sie sofort die Polizei

- Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein - und nur dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.

- Helfen Sie uns! Fordern Sie jetzt kostenlose Karten zum Auslegen, Verteilen auf Supermarktparkplätzen, in Freizeitparks, Tankstellen, auf Hundeveranstaltungen, in Hundesportgruppen oder -vereinen an. Je mehr Menschen wissen, wie gefährlich es für einen Hund im heißen Auto werden kann, desto weniger Tiere müssen sterben.

Fordern Sie unter info@tasso.net Ihre kostenlosen Karten zum Verteilen an. Vielleicht retten Sie ja somit ein Tierleben. Bitte geben Sie uns Ihre Postanschrift und die Anzahl der gewünschten Karten an.

Quelle: TASSO Newsletter vom 02.05.09

18. April 2009

Tiertafel Deutschland e.V.: Erfolgreiches Konzept für Hilfsbedürftige in ganz Deutschland

Obwohl erst vor 3 Jahren ins Leben gerufen, suchen immer mehr Tierhalter mit ihren Vierbeinern regelmäßig eine der 20 Ausgabestellen der Tiertafel Deutschland e.V. auf. Monatlich kommen über 7.000 Tierhalter vorbei, in erster Linie um die Futterration für die Woche abzuholen. Der Nachweis über die Bedürftigkeit erfolgt über entsprechend vorzulegende Bescheide. „Wir unterstützen Menschen, die finanziell oder körperlich nicht in der Lage sind, ihre Tiere artgerecht zu ernähren oder zu halten.“, erklärt Michaela Köhler von der Tiertafel in München. Darüber hinaus gibt es auch hin und wieder Zuschüsse für lebensnotwendige Operationen, Impfungen oder Kastrationen. Die Hilfe findet sinnvolle Einschränkungen. So ist die Tiertafel Deutschland e.V. bestrebt, dem Animal Hoarding durch Unterstützung von maximal 4 Tieren pro Haushalt Einhalt zu gebieten. Auch Neuanschaffungen werden nicht unterstützt. „Es ist unverantwortlich sich in einer finanziellen Notlage ein neues Tier anzuschaffen.“, verteidigt Michaela Köhler die Regeln. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt trotzt prominenter Paten, großzügiger Spender, Tierärzten und Tiertrainern. „Wir haben hier in München alles. Nur die Räumlichkeiten fehlen uns. Es findet sich einfach niemand, der uns adäquate Räume vermieten möchte. Täglich rufen Kunden an und fragen wie es weiter geht. Die meisten kenne ich persönlich, muss sie aber immer wieder vertrösten.“, so Köhler. Wer also einen zirka 100 Quadratmeter großen Raum in München vermieten kann, der ebenerdig und im Gewerbegebiet liegt, aber trotzdem gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist und darüber hinaus noch für einen Verein bezahlbar ist, der möge sich bitte an Michaela Köhler wenden.
Kontakt:
Michaela Köhler
Telefon 03385-494965 (wochentags von 11:00 bis 17:00 Uhr)
www.tiertafel.de
Michaela.koehler@tiertafel.de

Quelle: TASSO Newsletter vom 16.04.09

10. April 2009

Pilgerreise mit Hunden: Der Weg der Wege in Begleitung von Hunden

Liebe Freunde von ANIMAL SPIRIT,
vielleicht können Sie sich noch erinnern, am 27.10 des Vorjahres stellten wir dieses Projekt vor. Nun war es soweit von 27.03. - 05.04. wanderten wir, 2 Mitglieder von ANIMAL SPIRIT, auf dem sogenannten Silberweg, das ist der südliche Jakobsweg von Sevilla nach Santiago di Compostela. Unsere Teilstrecke führte uns durch die Extremadura, ein sehr dünn besiedelter weitläufiger Landstrich nahe der Grenze zu Portugal. Es war eine beeindruckende und unvergessliche Erfahrung. Super organisiert von der Oberösterreicherin Johanna Mayrhofer von ADANA (eine span. Tierschutzorganisation) pilgerten wir mit einer international besetzten Gruppe, um auf die noch immer fatale Situation der Hunde in Spanien aufmerksam zu machen, und um Geld für ein neues Tierheim zu sammeln.
Das Schicksal der Galgos
Nur als ein Beispiel von vielen. Kurz bevor die Pilgerreise in Südspanien begann wurden wieder 100 Galgos (spanische Windhunde) auf Bäumen aufgehängt gefunden. Dies ist leider eine noch immer gängige Praxis, um die Hunde, die nur 2 Jahre in den Rennen laufen, loszuwerden. Ein besonders grausames Detail, sie werden so aufgehängt, dass die Hinterfüße noch den Boden berühren können, somit wird es ein besonders langsames und qualvolles Sterben - der Tod ist dann die Erlösung!
Galgo Luca hat es sichtlich besser, schon etwas müde weigerte er sich weiter - zugehen und wurde von Gerhard getragen, es gefiel ihm sehr gut. Am Ziel angekommen sprang er wieder munter herum, und spielte mit seinen Hundefreunden. Für die Hunde wird bestens gesorgt, sie haben regelmäßige Ruhetage und können auch jederzeit, falls es ein Problem gibt, von einem Begleitfahrzeug abgeholt werden. Dieser Service darf auch von den 2-beinigen Wanderern in Anspruch genommen werden.
Wir haben einen Auftrag
Eine weitere Aufgabe für die Wanderer und auch für die Hunde waren organisierte Treffen mit den örtlichen Tierschutzorganisationen und gemeinsame Märsche durch verschiedene größere und kleinere Städte. Dies ist wichtig, um die nötige Aufmerksamkeit der Presse und der Politiker zu bekommen. Wir alle, Menschen und Hunde, machten gerne noch eine Runde durch die Stadt, um dieses Ziel zu erreichen, zumal an diesen Tagen die Wegstrecken immer deutlich kürzer waren. Das außerordenlich große Medienecho gibt dem Projekt und der Idee recht.

Weitere Informationen finden Sie auch auf Deutsch unter www.elcamino.adana.es oder unter blog.elcamino2009.com
Herzliche Grüße
Die Pilger Erika und Gerhard von ANIMAL SPIRIT

Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 8.04.09

5. April 2009

TASSO warnt: Hunde nicht vor dem Geschäft anleinen

Es gehört schon so zum Straßenbild dazu, dass es fast nicht mehr auffällt: der in guter Absicht vor einem Geschäft „mal kurz“ angeleinte Hund. Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister, warnt eindringlich vor dieser Fahrlässigkeit vieler Hundehalter. Gerade im Zusammenhang mit dem in Deutschland zunehmenden illegalen Hundehandel ist die Gefahr für das Tier, geklaut zu werden, besonders groß. Ob der Hund dabei nur ganz kurz oder für längere Zeit angeleint ist, spielt überhaupt keine Rolle. Das Klauen sei eine Sache von Sekunden, weiß McCreight. Diebe würden die Situation ausgiebig beobachten und dann im geeigneten Augenblick zuschlagen. Ein weiterer wichtiger Faktor kommt laut McCreight dazu: „Nicht jeder Mensch traut sich, an einem nahe der Eingangstür zum Supermarkt angeleinten Hund vorbei. Für viele Hunde ist die Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen purer Stress. Nähern sich dann auch noch Fremde, kann auch der liebste Hund durchaus auch mal in Panik geraten und zuschnappen.“

Quelle: TASSO Newsletter vom 02.04.09
HomePage: www.tasso.net

28. März 2009

Richtigstellung des Newsletters „Zeckenalarm“ vom 18.03.2009

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in einem unserer jüngsten Newsletter berichteten wir über die Zeckenprophylaxe. Unter vielen anderen Möglichkeiten auch über eine Zecken-Schutzimpfung. Als Quelle für die Information diente uns eine entsprechende aktuelle Pressemitteilung der Firma Merial, die am 5. März 2009 unter anderem auch auf zahlreichen Webseiten veröffentlicht wurde (z. B. www.presseecho.de/vermischtes/NA3731363991.htm). Zu unserem großen Bedauern handelt es sich bei dem im Text genannten Impfstoff keineswegs - wie von uns berichtet - um ein neues Produkt. Nur wegen der "Aktualität" haben wir uns überhaupt dazu entschlossen, diesen Impfstoff als eine Möglichkeit der Prophylaxe zu erwähnen, weil wir wissen, wie hart diskutiert das Thema Impfen generell ist.

Außerdem wurde von Lesern unseres Newsletters angemerkt, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs umstritten sei. Das zu beurteilen obliegt Tierärzte. Deswegen haben wir uns zu Wirkweise und Gefahren eines verschreibungspflichtigen Medikamentes bewusst nicht geäußert.

Abschließend noch ein Hinweis: Weder TASSO noch die für uns tätigen Mitarbeiter oder Dienstleister stehen direkt oder indirekt in irgendeiner materiellen oder ideologischen Beziehung zum Hersteller des Impfstoffs.

Unsere vielfältigen Tierschutzaufgaben sind von Meinungsbildnern zum Glück unabhängig.

Es grüßt Sie herzlich

Philip McCreight
Leiter der TASSO-Zentrale

Quelle: TASSO Newsletter vom 26.03.09 (www.tasso.net)

10. März 2009

VORSICHT: Spenden-Abzocke am Telefon!

Es sei immer wieder das gleiche Muster, beschreibt Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister, das Vorgehen der Telefonabzocker. Die Masche ist zwar alt, funktioniert aber immer wieder. Unter falschem - aber allseits bekannten - Namen großer Tierschutzorganisationen wird am Telefon um eine Spende für den Tierschutz gebeten. Meist seien es allein stehende, ältere Menschen, die auf den Trick reinfallen. Klappt die Abzocke nicht auf Anhieb, werde mit dem Leid von Tier oder Mensch oft heftig Druck auf die Angerufenen ausgeübt, die sich verbal einfach nicht so gut wehren können. McCreight warnt: „Seriöse Organisationen wie zum Beispiel TASSO oder der Bund gegen Missbrauch der Tiere werden nie am Telefon um Spenden bitten und nie die Kontodaten erfragen.“ Ganz wichtig sei es, den Anrufer sofort wissen zu lassen, dass Telefonanrufe an Privatpersonen zu Werbezwecken gesetzlich verboten sind. Das hilft meist schon und man hat seine Ruhe.

Quelle: TASSO Newsletter vom 10.03.09
eMail: newsletter@tasso.net; HomePage: www.tasso.net

26. Februar 2009

Handel mit Billigwelpen floriert - Aufklärung tut Not

Ein 25-jähriger Mann aus Potsdam wurde am Freitag in Untersuchungshaft genommen. Er steht in Verdacht, ungeimpfte Welpen aus Polen illegal als angebliche Tiere aus deutscher Zucht in Deutschland und der Schweiz über das Internet verkauft zu haben. Die Tiere seien erkrankt oder gestorben, teilte das Landeskriminalamt Brandenburg mit. Pro Verkauf erzielte der Betrüger bei einem Einkaufspreis von 30 Euro, zwischen 400 bis 600 Euro. Den Angaben zufolge hat der Mann vor allem mit Welpen der Rassen American Stafford, Labrador, Prager Rattler, Bulldogge, Shi Tsu, Stafford Terrier und Pitbull gehandelt, so die Märkische Allgemeine Zeitung.

„Hunde sind keine Ware und gehören nicht als Billigangebot ins Internet, auf Wochenmärkte oder Parkplätze! Keiner sollte sich in solch illegale Geschäfte reinziehen lassen.“, lautet der eindringliche Rat von Philip McCreight von TASSO e.V. Die Welpen werden oft viel zu früh von ihren Müttern getrennt, sind weder sozialisiert noch medizinisch untersucht oder geimpft und sterben in den meisten Fällen in den ersten Lebensmonaten. In vielen Ländern Europas werden Hunde genau für diesen tierschutzwidrigen Handel gezüchtet. Ein leider einträgliches Geschäft! „Erst wenn die Betrüger erkannt haben, dass Hundeliebhaber in Deutschland aufgeklärt sind und deshalb kein Absatz zu erwarten ist, wird der Handel nachlassen.“, weiß McCreight.

Quelle: TASSO Newsletter vom 24.02.09 (http://www.tiernotruf.org/)

21. Februar 2009

Rottweiler und Rottweiler-Mischlinge in Hessen meldepflichtig

Das Land Hessen hat die Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVo) zum Jahresbeginn geändert. Die wichtigsten Änderungen betreffen die so genannte Rasseliste, in der als gefährlich eingestufte Hunde aufgelistet sind. Neu aufgenommen in der Liste ist die Rasse Rottweiler. Rottweiler und Rottweiler-Mischlinge sind somit ab Jahresbeginn als gefährliche Hunde eingestuft.

Nach der neuen Verordnung dürfen Rottweiler, die nach dem 30.12.2008 geboren wurden, nur noch mit Erlaubnis des zuständigen Ordnungsamtes gehalten und geführt werden. Der Besitzer muss nachweisen können, dass er genügend Sachkunde hat, um ein solches Tier zu halten. Außerdem muss der Hund eine Wesensprüfung ablegen. Je nach Gemeinde muss das Tier zusätzlich einen elektronischen Chip tragen, mit dem es eindeutig zu identifizieren ist. Hundebesitzer, die Rottweiler und Rottweiler-Mischlinge bereits vor dem 30. Dezember 2008 gehalten haben, müssen dies der zuständigen Ordnungsbehörde schriftlich bis spätestens 30. Juni 2009 anzeigen.

Die hessische Hundeverordnung listet zehn Rassen als "vermutlich gefährlich" auf. Das sind Pitbull-Terrier, Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier, American Bulldog, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Kangal, Kaukasischer Owtscharka und Rottweiler. Aus der Liste fielen Mastiff und Mastino Napoletano.

Quelle: TASSO Newsletter vom 21.02.09; http://www.tiernotruf.org/

9. Februar 2009

Erster kommerzieller Klonhund

Geklonte Tiere sind keine Utopie mehr. In Amerika wurde der erste Klonhund für 155.000 US Dollar verkauft. Lancelot, ein elf Wochen alter Labrador-Welpe ist heute am Leben, weil seine Besitzer - Edgar und Nina Otto aus Florida - Genmaterial ihres im Januar 2008 verstorbenen „alten“ Lancelot einfrieren hatten lassen. Die Ottos waren eine von fünf Familien, die im vergangenen Juli im Rahmen einer Versteigerungsaktion der Klon-Firma Bioarts in Kalifornien als erste Empfänger ausgewählt wurden (TASSO berichtet). Im Oktober 2008 wurde die geklonte Eizelle einer Hunde-Leihmutter in Südkorea eingepflanzt, das Klon-Hündchen kam am 18. November letzten Jahres zur Welt. Der an dem Projekt beteiligte südkoreanische Tiermediziner Hwang Woo Suk hatte im August 2005 erstmals eine Kopie eines lebenden Hundes vorgestellt: Einen Windhund namens Snuppy. In dem Labor in Südkorea will das kalifornische Unternehmen alle weiteren Klon-Projekte in Auftrag geben.

Quelle: TASSO Newsletter vom 8.02.09
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net