Quelle: TASSO Newsletter vom 12.11.09
12. Dezember 2009
Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke
Quelle: TASSO Newsletter vom 12.11.09
2. November 2009
Wenn Hunde und Katzen sich ständig kratzen
Quelle: Tasso-Newsletter vom 01.11.09
4. Juli 2009
Giftmischer hat Nicky auf dem Gewissen
Von Mirco Overländer
Frankfurt. Der Schock über den tragischen Verlust sitzt noch immer tief bei Ankica (45) und Natasa (17) Rakic. Ihre geliebte Westhighland-Hündin Nicky verendete am 10. Juni, nachdem sie zuvor beim Gassiegehen ein mit Gift präpariertes Leckerli gefressen hatte. Zwei Tage kämpfte die kleine Hündin tapfer gegen innere Verletzungen an – am Ende doch vergebens.
Nicky ist kein Einzelfall. Offenbar treibt ein Serientäter seit Wochen sein Unwesen im Scheerwald und verbreitet unter Hundehaltern Angst und Schrecken. Mutwillig werden vergiftete Leckereien entlang der Spazier-Routen ausgelegt – bereits vier Hunde sollen qualvoll verendet sein.
Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.6170171.de.htm
01.07.2009
27. Juni 2009
Wer kennt diese Hunde?

Es handelt sich nach Angaben der Polizei um einen kleineren und einen größeren Hund, vermutlich Boxer, braun/weiß gefleckt, ohne Halsband. Bei der Polizei Lamstedt wird dazu ein Ermittlungsverfahren nach dem Tierschutzgesetz geführt. Hinweise zu dem Hundehalter bitte an die Polizei Lamstedt, Tel.: 04773/310 oder an die Polizei Hemmoor, Tel.: 04771/6070
Quelle: animal-health-online® Redaktion Kleintiere & Pferde vom 24.06.09
24. Juni 2009
Angebliche Tierquälerei war Unfall
Die 48-jährige Frau war entsetzt, als sie am vergangenen Montag auf der Autobahn A 8 einen durch die Luft wirbelnden Dackel bemerkte. Sie war der felsenfesten Überzeugung, dass der Hund gerade aus dem Fenster eines Autos geworfen worden war. Ihre Versuche, das schwerverletzte Tier zu bergen, misslangen. Erst eine Polizeistreife fand den Dackel im hohen Gras neben der Fahrbahn und brachte ihn zu einem Tierarzt, der aber nur mehr den Tod feststellen konnte. Die weiteren Ermittlungen führte die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein, die zu einem überraschenden Ergebnis kam.
Der 3-jährige Dackel “Moritz von der Kugelstadt” war seinen Besitzern, einem einheimischen Ehepaar, ausgebüchst. Nachdem sie das Fehlen des Tieres bemerkten, fragten sie auch bei dem behandelnden Tierarzt nach. Dort erhielten sie die Mitteilung, dass im Bereich von Anger ein Hund beim Überqueren der Autobahn zu Tode gekommen sei. Der Hundehalter konnte dann seinen Dackel zweifelsfrei identifizieren. Er will nun seinen “munteren Streuner”, der seinen Ausflug mit dem Leben bezahlte, selbst beerdigen.
Quelle: animal-health-online® Redaktion Kleintiere & Pferde vom 26.06.09
16. Juni 2009
Profi-Tipps für das Fahrradfahren mit Hund
Die Sonne scheint, es ist warm – das beste Wetter also für eine kleine Radtour, an der auch lauffreudige Hunde teilnehmen können. Allerdings sind einige Grundregeln zu beachten. TASSO hat dazu den Hamburger Hundetrainer Detlev Schönfelder befragt, hier seine Tipps:
Nur kräftige Hunde dürfen mit
Die meisten Hunde laufen gern, man darf sie aber nicht überfordern. Für Welpen und Hunde bis zu einem Jahr ist das Mitlaufen neben dem Rad tabu. Es sollte draußen außerdem nicht zu warm sein. Grundsätzlich gilt zudem: Die Geschwindigkeit muss der Größe des Hundes angemessen sein, wobei man nach „Sprintstrecken“ immer eine Pause einlegen sollte.
Ohne Training geht’s nicht
Hund und Fahrrad müssen sich erst aneinander gewöhnen. Dazu nimmt man das Rad zwischen sich und dem kurz angeleinten Hund und schiebt erst einmal ein paar Runden. Der Hund muss sich dabei immer auf Sattelhöhe befinden. Bleibt das Rad stehen, sollte der Hund sich hinsetzen. Klappt diese Übung, wird in freiem Gelände – möglichst abseits von Straßen und stark frequentierten Wegen – mit Herrchen oder Frauchen im Sattel geübt. Fahren Sie langsam und mit einigen Kurven, weichen Sie Hindernissen aus und bremsen Sie spontan, Ihr Hund sollte alles brav mitmachen.
Vorsicht in dichtem Straßenverkehr
Der Hund am Fahrrad muss immer auf der dem Verkehr abgewandten Seite des Radwegs laufen. Vermeiden Sie unbedingt dicht befahrene Straßen. Das Mitführen von Hunden am Rad ist zwar nicht verboten, mit rechtlichen Konsequenzen sollte man aber rechnen, wenn das Gespann Rad-Hund zum Verkehrshindernis wird oder gar das Tierschutzgesetz missachtet wird. Das Laufen auf der Straße wird dem Hund ohnehin kaum Freude machen, rauer Asphalt schadet den Pfoten, Autoabgase machen das Atmen schwer.
Die zehn Regeln von Hundetrainer Detlev Schönfelder fürs Radfahren mit Hund
1. Viele Pausen einlegen, Hund beobachten
2. Keine zu jungen, kranken oder alten Hunde am Rad laufen lassen
3. Laufleistung (Strecke und Tempo) langsam steigern
4. Nie bei Hitze fahren. Der Hund hat keine Fahrtwindkühlung, und in Bodennähe ist es außerdem wärmer als auf dem Sattel
5. Wasser oder ein erfrischendes Bad im Bach anbieten
6. Nicht zu lange auf Asphalt bleiben
7. Abgasreiche Strecken schnell verlassen
8. Stark befahrene Radwege meiden
9. Nicht die Leine ums Lenkrad wickeln
10. Nie vor der Radtour füttern
Quelle: TASSO Newsletter vom 16.06.09
18. März 2009
TASSO warnt: Zecken-Alarm - Hunde sind besonders gefährdet
Der Frühling naht – und mit ihm eine Gefahr, die in Sträuchern und auf Gräsern lauert: Zecken! Steigen die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad, werden die spinnenartigen Tiere putzmunter und entwickeln Appetit auf frisches Blut. Dass beim Stich Erreger der Borreliose oder Babesiose übertragen werden können, ist eine sowohl für Menschen als auch für Tiere gefährliche Nebenerscheinung.
Zecken lauern im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und "spucken" unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Und genau dabei können krank machende Erreger übertragen werden. Eine Blutmahlzeit kann durchaus mehrere Tage andauern.
Nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen
Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., rät allen Hundebesitzern, sofort nach einem Spaziergang im Grünen das Tier sorgfältig nach Zecken abzusuchen. "Entfernen sollte man die Schmarotzer mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken. Zur Not funktionieren auch Pinzette oder spitze Fingernägel." In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass man die Zecke nicht zerquetscht, denn dann würden eventuell vorhandene Erreger unmittelbar in die Stichwunde gebracht werden. "Öl oder Nagellack sind tabu", warnt McCreight. Die Zecke würde im Todeskampf ihren Mageninhalt in die Wunde entleeren und so eine Infektion beschleunigen. Auf die traditionell strittige Frage "Ziehen oder Drehen?" hat Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor, eine ganz einfache Antwort: "Wie man die Zecke aus der Haut befördert, ist völlig egal. Manchmal geht es mit Ziehen, manchmal mit Drehen leichter. Man sollte aber immer am Kopf und damit so nah wie möglich an der Einstichstelle ansetzen." Das Wichtigste sei eine möglichst schnelle Entfernung des Parasiten, ergänzt der Tierarzt. Denn dann wäre eine Infektion sehr unwahrscheinlich.
Impfung ist möglich
Gegen die Borreliose gibt es für Hunde seit kurzem eine Impfung. Laut Informationen des Herstellers ist der Impfstoff gegen die pathogenen Keime bisher einmalig in Deutschland. Die Grundimmunisierung kann laut Herstellerangaben bereits bei Welpen ab einem Alter von zwölf Wochen durchgeführt werden. Der beste Startpunkt für die Grundimmunisierung sei das zeitige Frühjahr, beginnend mit zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen. Danach folgt die dritte Impfung im Herbst. Eine weitere Auffrischung folgt im Frühjahr des Folgejahres. Danach sollte der Hund jedes Jahr - im Idealfall vor Beginn der Zeckenzeit - erneut geimpft werden. Als kleine Eselsbrücke gilt: Im ersten Jahr die Impfungen immer dann durchführen, wenn die Uhren umgestellt werden! In den darauffolgenden Jahren genügt eine Impfung im Frühjahr, wenn die Tage wieder länger und die Uhren vorgestellt werden.
Bei der Hunde-Borreliose handelt es sich um eine Erkrankung durch den Bakterienstamm Borrelia burgdorferi sensu stricto. Symptome wie Appetit- und Lustlosigkeit oder Fieber sind die ersten Anzeichen. Im späteren Verlauf der Borrelioseerkrankung können Gelenkentzündungen und Lahmheit dazu kommen.
9. Februar 2009
Polizei löst Rätsel um toten Hund in Bocholt - Offenbar keine Tierquälerei
Bocholt (ots) - Aufgrund der vorliegenden Tatsachen hatten Ermittler der Kripo Bocholt eine 38-jährige Frau aus Bocholt im Verdacht. Die Beamten ermittelten mögliche Aufenthaltsorte der Frau und trafen diese an einem der Orte auch an. Die 38-Jährige gab an, aufgrund der öffentlichen Berichterstattung mit einer Vertrauensperson über den Fall gesprochen und sich entschlossen zu haben, sich bei der Polizei zu melden.
In ihrer Vernehmung gab die 38-Jährige an, dass sie mit ihrer Hündin auf dem Weg zu Tierarzt gewesen sei, da es der Hündin seit einigen Tagen gesundheitlich schlechter gegangen sei.
Die 38-Jährige bestritt, auf einem Fahrrad unterwegs gewesen zu sein. Sie gab aber zu, die Hündin gezogen zu haben. Als die Hündin auf der Rossendale Promenade zusammengebrochen sei, habe sie gegenüber zwei hinzu kommenden Männern angegeben, dass sie schnell zum Tierarzt (Praxis gegenüber vom Berliner Platz) gehen wolle, um Hilfe zu holen. Die beiden Männer hätten zugesichert, bei der Hündin stehen zu bleiben und ihre Rückkehr abzuwarten.
Da die Tierarztpraxis geschlossen hatte, sei sie ca. 10 Minuten später unverrichteter Dinge zurückgekehrt. Dabei sei ihr von Passanten mitgeteilt worden, dass die Hündin verstorben sei. Die Hündin sei auch schon mit einer Plastiktüte abgedeckt gewesen. Sei habe Panik bekommen und sei in Tränen ausgebrochen. Sie habe sich dann entfernt, nachdem ihr zwei Männer zugesagt hätten, dass sie sich um das Wegbringen der Hündin kümmern würden.
Nach Mitteilung des Kreisveterinäramtes liegen bereits erste Untersuchungsergebnisse zur Todesursache vor. Ein Kreislaufkollaps war letztlich todesursächlich. Hinweise auf eine Verwahrlosung des Hundes ergaben sich bislang aus der Untersuchung nicht. Die Hündin war nicht unterernährt.
Die 38-Jährige gab während der Vernehmung weiter an, dass die Hündin vor ca. 7 Wochen drei Welpen geworfen habe. Eines der Welpen starb nach Angaben der 38-Jährigen unmittelbar nach der Geburt. Die anderen beiden Welpen seien gesund und befänden sich in ihrer Wohnung. Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes werden prüfen, ob eine Entziehung der Hundewelpen notwendig ist oder nicht.
Zeugen werden weiterhin gebeten, sich bei der Kripo in Bocholt (02871-2990) zu melden. Dies gilt insbesondere für Augenzeugen und die Personen, mit denen die 38-Jährige nach ihren Angaben gesprochen hat.
8. Februar 2009
Wann darf ein Tier getötet werden?
Tagtäglich werden Tieren Schmerzen, werden ihnen Schäden, wird ihnen Leid zugefügt, werden sie getötet. Gerechtfertigt sei dies alles nur, wenn es hierfür einen „vernünftigen Grund“ gibt – so das Gesetz. Hier tut sich die ganze Problematik des Tierschutzes auf, denn die Beantwortung der Frage, was denn ein „vernünftiger Grund“ zur Tötung eines Tieres ist, ist nicht nur eine rechtliche Frage, sondern vielmehr eine ethische Fragestellung. Einer Beantwortung dieser Frage nähert man sich durch eine Abwägung aller in Frage stehender Interessenslagen, aller gegebener Pflichten und ist nicht allgemein zu beantworten, sondern immer nur bezogen auf die konkreten Umstände des Einzelfalls. Ein vernünftiger Grund liegt dann vor, wenn sich nach der Vornahme einer ganzheitlichen Güterabwägung der Grund für die Tötung als triftig und einsichtig erweist. Weiter muss die Tötung auch als Mittel zur Erreichung des angeführten Zwecks geeignet und verhältnismäßig sein.
Läge man diese Grundsätze für die Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs „vernünftiger Grund“ allen Tötungsvornahmen an Tieren zu Grunde, dann müssten wohl die meisten davon unterbleiben. Wie verhält es sich z.B. mit der Tötung von Pelztieren, deren Tod letztlich allein als repräsentativer Pelzschmuck für den jeweiligen Träger dient. Wie verhält es sich mit den Jagden, die nicht selten allein als gesellschaftliches Ereignis aufgezogen sind und der Trophäenlust einiger Weniger dient?
Die Liste der Fragen ist unendlich lang und leider allzu oft fällt die Antwort, die die Gesellschaft und die Rechtssprechung darauf gibt, zu alleinigen Lasten der Tiere aus und die vorgenommene Güterabwägung ist leider meistens von Interessen überlagert, die kommerzieller Natur sind.
Vor der Frage, ob ein Tier getötet werden soll oder nicht, stehen immer wieder die Tierärzte. Nicht selten müssen sie entscheiden, ob ein aus ihrer Sicht schwer krankes und leidendes Tier, in Beachtung der schutzwürdigen Interessen des Tieres, eingeschläfert werden soll. Oft gelingt es den Tierärzten trotz intensiver Aufklärung nicht, den betroffenen Tierhalter von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der Tötung des geliebten Tieres zu überzeugen. In Extremfällen wäre hier sogar der Tierarzt berechtigt, auch gegen den Willen des Tierhalters die Tötung vorzunehmen und zwar in Wahrnehmung der Interessenslage des unheilbar erkrankten und schwer leidenden Tieres.
Es kommt aber auch immer wieder vor, dass Tierärzte um die Tötung eines Tieres gebeten werden, weil der Tierhalter das Tier nicht mehr weiter behalten will oder kann. Welche Gründe auch immer zu solch einem Ansinnen des Tierhalters führen, der Tierarzt wird hier immer die schutzwürdigen Interessen des Tieres in den Vordergrund stellen und ein solches Verlangen zurückweisen. Wichtig dabei ist, dem Tierhalter Alternativen aufzuzeigen, um zu verhindern, dass der Tierhalter sein Ansinnen auf andere Art und Weise durchsetzt.
Weitere Informationen bei:
aktion tier – menschen für tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
info@aktiontier-pressestelle.orgQuelle: Pressemitteilung aktion tier – menschen für tiere e.V. vom 3.02.09