28. Dezember 2008

Hundehandel zu Weihnachten

Der Hundehandel nimmt kein Ende
WALSERBERG 14.12.2008
Illegaler Tiertransport gestoppt
Nach dem Hinweis von Tierschützern haben Polizisten am Sonntag beim Walserberg einen illegalen Tiertransort gestoppt. Neun Hundewelpen, die verkauft werden sollten, wurden beschlagnahmt.
Neun Hundewelpen beschlagnahmt
Im Kombi eines 46-jährigen slowakischen Lenkers befanden sich acht Dobermannwelpen - und ein Zwergpinscherwelpe im Alter von etwa acht Wochen.
Da der Wagen nicht als Tiertransport gekennzeichnet war, die Hunde nicht in Behältnissen verwahrt waren, sowie die Tiere öffentlich zum Kauf angeboten wurden, wurden die neun Welpen samt Tierpässen beschlagnahmt. Der Lenker musste eine Sicherheitsleistung bezahlen.
Quelle: http://salzburg.orf.at/stories/328794/

Schwechat 22.12.2008
Welpentransport am Flughafen gestoppt
17 Welpen hätten betäubt und in Reisetaschen gepackt von der Slowakei nach Spanien geschmuggelt werden sollen. Zollbeamte haben den Transport am Flughafen Schwechat aber rechtzeitig gestoppt. Hunde im Tierschutzhaus untergebracht
Die jungen Hunde wurden von den Zollbeamten aus ihren stickigen Gefängnissen, Taschen in die sie gepfercht waren, befreit.
Die Tiere wurden im Wiener Tierschutzhaus untergebracht, wo sie medizinisch versorgt und betreut werden. Ab Jänner soll dann für die 17 Hundewelpen ein neues zu Hause gefunden werden
Quelle: www.tirolertierengel.com

70-Jährige entdeckt erschlagenen Hund im Unterholz!

Dransfeld/Barterode. Einen grausigen Fund machte eine Spaziergängerin: Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, entdeckte sie einen toten Terriermischling im Unterholz in einem Waldstück rechtsseitig der Gemeindestraße zwischen den Ortschaften Dransfeld und Barterode. Das Tier war offensichtlich erschlagen worden, teilt die Polizei mit.
Es handelt sich um ein weibliches Tier mit weißem Fell und schwarzen Flecken. Die 70-Jährige verständigte die Polizei, die seitdem nach dem Hundehalter sucht.
Bei einer Begutachtung der Hündin sei festgestellt worden, dass ihr Kopf eine offene Wunde aufweise, die höchstwahrscheinlich auf einen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand zurückzuführen sei. Weitere Verletzungen waren nicht vorhanden.
Die Hündin sei bis zu ihrem Tod augenscheinlich gut genährt und gepflegt worden. Da die Beamten kein Halsband und keine Ohrtätowierung beim ihr fanden, gestaltet sich die Suche nach dem Halter nun schwierig.
Die Polizei fragt: "Wer kennt die weiß-schwarz gefleckte Terriermischlingshündin und kann Hinweise zu deren Herkunft oder deren Eigentümer geben?" Hinweise erbittet die Polizei in Dransfeld unter Telefon 05502/21 72. (tns)

Quelle: Hessische/Niedersächsische Allgemeine online vom 23.12.08

14. November 2008

Polizei bittet um Mithilfe - Tierquäler gesucht!

Liebe Tierfreunde,
die folgenden Seiten enthalten unter anderem Bildmaterial, welches nicht für Minderjährige geeignet ist. Zudem weisen wir darauf hin, dass diese Bilder leider der Wahrheit entsprechend real sind.

Deswegen gibt es zwei Möglichkeiten:
Per Klick auf >>Vollzugriff<< gelangt man zu dem Bericht mit ALLEN Bildern. Per Klick auf >>Bericht<< gelangt man zu dem zensierten Artikel. Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Vorgehensweise.

http://www.hundeschule-muehbrook.de/tierschutz/091108/hinweis.html

Belohnung 650 €

Liebe Mitbürger,
wie Ihr aus der Presse erfahren konntet, treten bei uns vermehrt schwere Tiermisshandlungen auf.

Fall 1
Am 06.10.08 zwischen 9.00 Uhr und 9.45 Uhr wurde ein 11 Monate alter Hund (Rottweiler), der auf dem Parkplatz gegenüber von Dr. Nelke angebunden war, zu Tode getreten. Die herbei gerufene Tierärztin konnte den Junghund nur noch von seinem Leiden erlösen und ihn einschläfern.

Fall 2
Jetzt am Sonntag, den 09.11.08 wurde eine junge Mischlingshündin (ca. 35-40 cm hoch), evtl. Rottweiler Mischling in Grevenkrug aufgefunden. Dieser kleinen Hündin wurde der Ober- und Unterkiefer so massiv eingetreten, dass nur noch ein Matschhaufen übrig war. Auffällig war ein ca. 2 cm großes Loch ( vielleicht Einschussloch) im li Oberkiefer. Diese Hündin irrte bereits seit 4 Wochen in Grevenkrug umher. Auch diese Hündin konnte nur noch in der Tierklinik Frahm erlöst werden.

Wir möchten Euch diesbezüglich um Mithilfe bitten!!!!

Wer vermisst eine junge Rottimischling ähnliche Hündin (ca. 35-40 cm hoch)?
Schwarz/ hellbraun typische Rottizeichnung, lange, buschige Rute.

Wer kann uns evtl. den Namen des Besitzers sagen? Wo war ein Hund, der jetzt nicht mehr da ist? Besonders interessant sind für uns Grevenkrug und Schmalstede.

Wer kann was zu dem Vorfall 1 sagen? Es kann nicht sein, dass am hellichten Tag mitten in Bordesholm ein Hund totgetreten wird und niemand hat etwas gesehen!!!!!

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des/der Täter führen, wären wir sehr dankbar und setzen hierfür eine Belohnung von 650 € aus. Dieser Betrag ist bis jetzt durch Spenden eingegangen!!
Täglich beteiligen sich mehr Menschen an unserem Spendenaufruf; bitte beteiligen auch Sie sich!!! So etwas darf in unserem schönen Ort nicht passieren.

Hinweise bitte an:
Polizeidienststelle Bordesholm : 04322-96100
Hundeschule Mühbrook , Herr Ernst Hoff : 04322-9618
ernst@hundeschule-muehbrook.de
Frau Cornelia Lüders : 04322-691727 Lueders24582@aol.com

Wenn auch Sie daran interessiert sind den/die Täter zu ermitteln und sich an einer Spende für die Belohnung beteiligen wollen, wenden Sie sich bitte an die Hundeschule Mühbrook oder an Frau Cornelia Lüders.
Bei nicht Ergreifung des/der Täter werden die Spendengelder zurückgezahlt!!!!!!!!

8. November 2008

Gescheiterter Machtwechsel in Hessen bedeutet auch Niederlage für Tierschutz

Nachdem die für morgen geplante Wahl von Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidenten gescheitert ist, sieht der Bundesverband Menschen für Tierrechte auch eine herbe Niederlage für die Weiterentwicklung des Tierschutzes in Hessen.

Im Koalitionsvertrag hatten SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Prüfung der Tierschutz-Verbandsklage - neben anderen Verbesserungen im Tierschutz - festgeschrieben.

"Für die so dringend erforderliche Klagemöglichkeit für Tierschutzverbände ist nun eine wertvolle Chance vertan", beklagt Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Verbandes. "Das Klagerecht ist eine der Hauptforderungen von Tierschutzorganisationen und sollte in allen Bundesländern eine Selbstverständlichkeit sein. Doch nun rückt es für Hessen in weite Ferne, denn die CDU sperrt sich vehement dagegen.“

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hatte sich im Wahlkampf sehr für dieses Thema stark gemacht. Die Tierschutz-Verbandsklage ermöglicht anerkannten Tierschutzverbänden, vor Gericht zu klagen und sozusagen als Anwalt der Tiere für deren bereits vorhandene Rechte einzutreten. Bisher können Tierschutzorganisationen bei Verstößen gegen den Tierschutz lediglich Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft erstatten, die aber regelmäßig eingestellt werden. Bremen hat im vergangenen Jahr als erstes Bundesland dieses Klagerecht eingeführt.

Quelle:
http://tierschutznews.ch/home/news/553-gescheiterter-machtwechsel-in-hessen-bedeutet-auch-niederlage-fuer-tierschutz.html

7. November 2008

Fehlende Registrierung der Heimtiere kostet jährlich 16,5 Millionen Euro

70 Prozent aller Heimtiere, vor allem Hunde und Katzen, sind nicht in einer Heimtier-Registrierungsdatenbank erfasst. Damit können sie im Verlustfall nur sehr schwer an die Besitzer zurückvermittelt werden. Sie landen in Tierheimen, wo sie manchmal viele Tage, Wochen oder sogar Jahre ihr Dasein fristen müssen. Die Kosten für die Unterbringung der unregistrierten Fundtiere belaufen sich hochgerechnet auf 16,5 Millionen Euro pro Jahr. Diese Zahlen nannte jetzt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V., eine der führenden Tierschutzorganisationen in Europa und Betreiber der mit über vier Millionen Eintragungen größten europäischen Registrierdatenbank für Heimtiere.

Ohne Chip und Registrierung kein Zurück

„Jedes größere Heimtier sollte eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und bei uns registriert sein“, empfiehlt McCreight. Laufe das Tier weg, ließe es sich von Tierärzten oder Tierheimen schnell und einfach dem Besitzer zuordnen. Dazu müsse lediglich die im Chip gespeicherte Registriernummer mit einem Scanner ausgelesen und an TASSO übermittelt werden. „Wir setzen uns dann umgehend telefonisch oder per E-Mail mit dem Halter in Verbindung und arrangieren die Rückführung.“ Obwohl die Leistungen von TASSO vollkommen kostenlos sind, seien erst 30 Prozent der Heimtiere registriert, so McCreight weiter. Nach seinen Erfahrungen landen jährlich mehr als 400.000 „herrenlose“ Fundtiere in den Tierheimen oder werden von privaten Findern beherbergt. „Da sie oftmals entweder keinen Chip beziehungsweise keine Tätowierung vorweisen oder nicht registriert wurden“, sagt der Experte, „können sie nicht an ihre Besitzer zurückvermittelt werden. Sie bleiben also meist für lange Zeit in ihren Boxen. Den deutschen Tierheimen entstehen damit jährliche Zusatzkosten von rund 16,5 Millionen Euro – Geld, das an anderer Stelle dringend gebraucht wird!“ Beispielsweise für die Organisation des Tierheims, die meist ohne Computerhilfe sehr aufwendig ist.

Wie ein Sack Flöhe …

Denn ein Tierheim zu führen sei wie sprichwörtlich „einen Sack Flöhe hüten“, wie es der Leiter eines großen hessischen Tierheims einmal ausdrückte. An allen Ecken und Enden wäre ständig etwas los, es fehle häufig an qualifiziertem Personal und vor allem an Pflege- und Futtermitteln. Kommen dann noch organisatorische Engpässe hinzu, könne ein Tierheim schnell vor dem Kollaps stehen. „Wir können leider nicht allen dieser äußerst wichtigen Institutionen individuell unter die Arme greifen“, erklärt Philip McCreight, „aber wir wollen zumindest dazu beitragen, dass die Organisation besser wird. Deshalb unterstützen wir Tierheime durch die Übernahme der Kosten für die spezielle Software ‚AnimanagerOfficePro‘.“

Software hilft

Das Programmpaket der Firma CoMedius Business Solutions in Karben bei Frankfurt ist maßgeschneidert für die softwaretechnischen Bedürfnisse von Tierheimen, Tierschutzvereinen, Tierpensionen und ähnlichen Unternehmungen. Die Software ist modular aufgebaut, wie ihr Entwickler Stefan Muth erklärt. So gibt es ein Modul namens „Bestandsbuch“. Tierheime können hier zu jedem „Insassen“ ein ganz spezifisches Profil anlegen, vom Namen über Rasse, Geschlecht und Alter bis hin zum Aufnahmegrund. Selbst an ein Porträtfoto wurde gedacht. Ist das Tier noch nicht bei TASSO registriert und macht damit eine Rückvermittlung nahezu unmöglich, übernimmt der ‚Animanager‘ die Anmeldung automatisch und auf Knopfdruck. „Sollte das Tier vermittelt werden und seinem neuen Besitzer weglaufen, können wir über die Registrierung europaweit nach ihm fahnden“, erklärt McCreight. „Diese Software ist somit ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz, den wir gerne unterstützen.“

Quelle: TASSO Newsletter vom 7.11.08 (www.tasso.net)